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ev.Gottesd.
Gottes Dienst statt Gottesdienst Aus der Routine geworfen, stellen sich plötzlich Fragen, auf die ich sonst vielleicht nie gekommen wäre. Und so habe ich mich gefragt, was ich eigentlich unter Gottesdienst verstehe. Als eine der ersten Massnahmen haben die Bischöfe Anfang März die Sonntagspflicht aufgehoben. Und wochenlang wurde immer wieder behauptet, der Bundesrat habe den Gottesdienst verboten, obwohl genau genommen nur das Feiern von öffentlichen Gottesdiensten verboten war. Findet der Gottesdienst tatsächlich nur in der Gemeinde und in einem Kirchengebäude statt? Verpflichtet uns Gott wirklich dazu, mindestens jeden Sonntag einen solchen Gottesdienst zu besuchen? Feiern wir also Gottesdienst, weil wir Gott damit gefallen wollen und er es so will.
Als seine Dienerinnen und Diener, die ihm ihre Opfer darbringen. Ich verstehe das Wort «Gottesdienst» je länger, je anders. Mit Jesus Christus will uns Gott zum Perspektivenwechsel führen, zu einer fundamentalen Umkehr. Er will uns endlich klarmachen, dass er nicht auf unsere Opfer aus ist. Er ist nicht ein Gott, der unser Opfer gnädig annimmt, sondern wir sind es, die sein Opfer dankbar empfangen sollen. Gottesdienst ist so verstanden Gottes Dienst an uns Menschen. Er verpflichtet nicht, sondern schenkt. Er muss nicht besänftigt werden, sondern gibt Frieden. Dieser Perspektivenwechsel ist Thema und Ziel aller Evangelien. Das ist und war so ungewöhnlich, dass es damals wie heute für Unverständnis und Ablehnung sorgt. Es ist schön und wichtig, dass wir wieder Gemeindegottesdienste feiern können. Weil der Glaube auch Gemeinschaft braucht. Und weil Gemeinschaft auch Halt
gibt. Aber ich will nicht mehr vergessen, dass der Gottesdienst ein Geschenk an mich sein soll und keine Leistung, die ich zu erbringen habe. Ich kann den Menschen nur dann wirklich dienen, wenn ich mich von Gott beschenken lasse. Text: Thomas Binotto Kräuter im Kloster  Klatsch-Mohn Morphin enthält der Milchsaft des Klatsch-Mohns nicht – im Gegensatz zu seinem grossen Bruder, dem lilablühenden Schlaf-Mohn. Dessen Anbau ist aber aufgrund seines nicht nur schlaf-, sondern je nach Dosierung auch todbringenden Giftes bei uns verboten. Eine beruhigende Wirkung hat ein Tee aus Klatsch- Mohn-Blüten gleichwohl. Dazu übergiesst man einen Esslöffel davon mit 250 ml ca. 60° C heissem Wasser. Vor allem im Mittelalter wurde die Wirkung der Pflanze wahrscheinlich wegen ihres ursprünglich im asiatischen Raum beheimateten Verwandten stark überschätzt. Heute verwendet man die roten Blütenblätter in erster Linie als Schönungsmittel in Tee-Mischungen oder als Farbtupfer im Salat. Die Samen sind eine beliebte Zutat in Broten und Gebäck. Von Mai bis Juli in Getreidefelder und an Wegrändern wachsend ist der Klatsch-Mohn ein Bote des Sommers. Er trägt Knospen, Blüten und Samenkapseln gleichzeitig – und überrascht mit Zahlen: Jede Blüte hat 164 Staubblätter, die 2,5 Millionen Pollenkörner liefern, und in der Samenkapsel reifen bis zu 20 000 winziger Samen heran. Das Gefäss der Kapsel versteckt sich möglicherweise auch hinter dem ersten Teil des lateinischen Namens. Der zweite trägt dem Umstand Rechnung, dass die Blütenblätter sehr schnell, oft bereits während des Pflückens abfallen. Der erste Teil des deutschen Namens jedoch soll sich auf das Geräusch beziehen, das entsteht, wenn man durch ein Blütenblatt die Luft einsaugt. Text: Alexandra Dosch, Dipl. Feldbotanikerin und Theologin
Der Klatschmohn (Papaver rhoeas), auch Mohnblume oder Klatschrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mohn (Papaver) innerhalb der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Verzeichnis (Auflistung) Start-Seite
Katholische Webseite aus der Lausitz Gottes Dienst statt Gottesdienst