©2017 Henry Aurich Impressum
Fasten stärkt
Weniger ist mehr – wer fastet, stärkt seine Gesundheit, findet zu sich selbst und gewinnt innere Freiheit durch Verzicht.
Fasten ist wieder modern. Nicht nur Klöster und Kirchgemeinden bieten Fastenwochen an, auch Kliniken schwören auf Fastentherapien mit Gemüsebrühe, Wasser und Kräutertee. Das Wissen darüber, dass der freiwillige Nahrungsverzicht auf Zeit erstaunliche Heileffekte für Körper, Geist und Seele hat, ist seit Jahrtausenden in allen Kulturen verbreitet. Alle traditionellen Medizinformen nutzen den zeitweisen Verzicht auf Essen als Reinigungstherapie, um den Körper zu entgiften, das Gemüt aufzuhellen und den Geist zu klären. «Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mässig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente», empfahl schon Hippokrates im vierten Jahrhundert vor Christus. Fastenperioden gibt es auch in allen Weltreligionen und im Schamanismus. Moses stieg auf den Berg Sinai und fastete 40 Tage, Jesus zog sich 40 Tage zum Fasten in die Wüste zurück. Mohammed fastete, bevor ihm der Koran offenbart wurde. Buddha gelangte durch eine extreme Fastenperiode, die ihn beinahe das Leben gekostet hätte, zur Erkenntnis des «mittleren Weges», der im Buddhismus richtungsweisend wurde, er empfahl eine gute Balance zwischen Askese und Völlerei. In einem Umfeld, das uns täglich zum Konsum manipuliert und uns vorgaukelt, dass wir uns umso besser fühlen, je mehr wir essen, kaufen, reisen, Termine wahrnehmen und im Internet surfen, mag Verzicht erst einmal unattraktiv wirken. Doch wer einmal durch Fasten – welcher Art auch immer – die festzementierten Alltagsgewohnheiten durchbrochen und vom Konsumzwang in die Entscheidungsfreiheit gefunden hat, für den besteht kein Zweifel: Einen übervollen Magen und ein übervolles Leben regelmässig zu entlasten und sich auf das Wesentliche zu beschränken, ist äusserst heilsam.
Blaukehlchen
Das Seelenleben der Tiere
Bruchwasserläufer
Gänsesäger
Grünfink
«Je öfter und je genauer ich hinsah, desto mehr vermeintlich ausschliesslich menschliche Emotionen entdeckte ich bei unseren Haustieren und ihren wilden Verwandten im Wald.» Förster Peter Wohlleben
Turmfalke
Der Glaube allein sola fide oder Glaube und Werke HTML color codes