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ev.Gottesd.
Von der Einsiedelei zum Kulturerbe Im Jahr 620 soll der Eremit Ursicinus gestorben sein. Nach ihm ist St- Ursanne benannt. Nachhaltiger Einzelgänger Im Jahr 620 soll der Eremit Ursicinus gestorben sein. Nach ihm ist die Stadt St-Ursanne benannt. Auf einem Rundgang durch die Stadt erläutert Diakon Philippe Charmillot die spirituelle Dimension des Jubeljahres.
Der heilige Ursicinus – Fakten und Legenden Der Kult des heiligen Ursicinus (französisch St-Ursanne) ist im Jura seit dem letzten Drittel des 7. Jahrhunderts belegt. Eine glaubhafte Überlieferung sieht in Ursanne einen Schüler des heiligen Kolumban, der als Eremit am Ufer des Doubs lebte und dort auch gestorben sein soll, heisst es im Historischen Lexikon der Schweiz. Demnach soll der heilige Wandregisel um 630 auf einer Reise an Ursannes Grab ein Kloster gegründet haben. Die Klostergemeinschaft wurde zu Beginn des 12. Jahrhunderts in das weltliche Chorherrenstift St- Ursanne umgewandelt. Archäologisch nachgewiesen sind am Ort des Klosters Särge aus dem 7. Jahrhundert, die – wegen des Glaubens an die Auferstehung – nach Osten ausgerichtet waren. In der Krypta der Stiftskirche befindet sich ein Sarkophag, der dem heiligen Ursicinus zugeschrieben wird. Gemäss nicht gesicherter Überlieferung kam Ursicinus mit dem heiligen Kolumban von Irland nach Frankreich und lebte dort im Kloster Luxeuil. Mit Kolumban und Gallus sei er in die Schweiz gezogen und zuerst nach Biel gekommen, heisst es im ökumenischen Heiligenlexikon. Um 615 soll er sich in einer Einsiedelei oberhalb des heutigen Städtchens St-Ursanne in einer Höhle niedergelassen haben, wo ihn ein Bär regelmässig mit Kräutern und Wurzeln versorgt habe. Der Name «Ursicinus » leitet sich vom lateinischen «ursus» (Bär) ab. Ursicinus habe eine Schar von Jüngern angezogen, die auch nach seinem Tod dort blieben.
Philippe Charmillot ist Diakon in St-Ursanne und Mitglied im Organisationskomitee. Verzeichnis (Auflistung) Start-Seite
Katholische Webseite aus der Lausitz Text Silvia Stam, kath. Kirche