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«Was wären wir ohne die Seeleute?» Es stimme alles: Sonnenschein, eine lockere Atmosphäre, Schiffshupen auf dem Kanal: Die Seemannsmission Brunsbüttel feierte mit einem ökumenischen Gottesdienst den Internationalen Tag der Seefahrer. Dem Wohl der Seeleute verpflichtet
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Deutsche Seemannsmission Westküste e.V.
Sr. Maria-Amadea
Kloster Heiligkreuz, Cham
49, Kirchenmusikerin (Orgel B) und Komponistin
Evangelisch-Lutherische Kirche St. Gertrudkirche Hamburg-Altenwerder mit Bischöfin Kirsten Fehrs und Seemannspator Matthias Ristau Mit den Bildern verklärter Seefahrerromantik hat das Leben heutiger Seeleute kaum noch etwas zu tun. Vielmehr erleben sie sich oft als kleines Rädchen jener großen Maschinerie, die die Globalisierung am Laufen hält. Denn 90 Prozent des Welthandels geschieht heute auf dem Seeweg. Mitarbeiter der Hamburger Seemannsmission berichten von den Herausforderungen, denen sich Seeleute gegenübersehen. Und von dem, was sie bei ihrem Einsatz für das Wohl der Seefahrer erleben. Sie feiern diesen Gottesdienst in der St.Gertrudkirche mitten im Hamburger Hafen. Nur diese Kirche ist übrig geblieben vom Dorf Altenwerder, das weichen musste, weil ein neues Terminal für die großen Containerschiffe gebaut wurde. Für die musikalische Gestaltung sorgen der Hamburger Lotsenchor, ein Bläserchor unter Leitung von Willi Nolte und Rainer Schmitz an der Orgel. Wenn Gott ein Seemann wäre… Von Dave Jäggi am 9. Juli 2018. Wenn die Kinder hinten im Auto ihre Musikwünsche nach vorne rufen und wenn daraufhin Santiano’s Lied „Gott muss ein Seemann sein“ durch die Boxen dröhnt und alle laut mitsingen, dann wünsche ich mir, dass Gott ein Seemann ist.     Gott muss ein Seemann sein! Keiner geht verloren, keiner geht verloren. Er lässt die Mannschaft nie allein!     Gott muss ein Seemann sein! Keiner geht verloren, keiner geht verloren. Der Teufel holt uns niemals ein!     Schau dich um, diese Welt ist unsre. Lass die Angst und die Sorgen los, hier bist du frei! Frei! Frei!     Hier sind wir frei, himmelweit, in die Unendlichkeit. Man mag von Santiano und ihrem Musikstil halten, was man will. Dieser Text aber lässt in mir etwas anklingen, sooft ich das Lied mit den Kindern singe. Sollte Gott nicht möglich sein, was Santianos Idealtypus eines Seemanns gelingt? Ist dieses Lied nicht eigentlich ein Lobpreis-Song mit tieferem Text als manche die ich kenne? Hier geht es ums Kollektiv, um die Mannschaft, nicht nur um mein eigenes Seelenheil. Hier wurde ein Sieg errungen, der für alle und jede gilt. Hier wird das eschatologische Schon umfassend und uneingeschränkt real, die Welt ist unsre und wir sind frei! Bis zur Unendlichkeit. Das Lied ist keine theologische Auseinandersetzung, enthält aber sehr wohl (nautische?) Theologie.     Ich wünsche mir, dass meine Kinder von einem meeresweiten und befreiten Gottesbild geprägt werden.     Ich hoffe, dass Gott wie ein Seemann ist.
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Der Mythos des trinkenden Seemanns Wer kennt nicht das bekannte Seemannslied "What shall we do with the drunken sailor?". Das Klischee von betrunkenen Seeleuten ist auch heute noch weit verbreitet. Dabei konsumieren Seeleute nicht mehr Alkohol als die durchschnittliche deutsche Bevölkerung. Das ist ein Ergebnis einer Fachkonferenz, die vor kurzem in Hamburg stattfand. Trotz dieser erhöhten Anforderungen gebe es aber keine Belege dafür, dass Seeleute mehr Alkohol konsumieren würden als die Durchschnittsbevölkerung. Die Wasserschutzpolizei stellte im Jahr 2016 im Hamburger Hafen nur fünf Fälle von übermäßigen Alkohol- und Drogengenuss in der Binnen- und Seeschifffahrt fest. Regelmäßige und verstärkte Alkohol- und Drogenkontrollen seien aber wichtig, da die möglichen Schäden durch Trunkenheitsfahrten in der Seeschifffahrt deutlich höher seien als im Straßenverkehr. Keine Einigkeit gab es bei der Frage, ob für die Seeschifffahrt generell eine Null-Promille-Grenze eingeführt werden soll, wie sie für Fahrgastschiffe und Schiffe mit gefährlichen Gütern bereits jetzt gilt. Einige Reedereien verbieten den Alkohol- und Drogenkonsum an Bord ihrer Schiffe. Auf der anderen Seite, so einige Experten, müsse man berücksichtigen, dass für Seeleute ein Schiff nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern zugleich auch Wohnort über mehrere Monate ist.
Corpus Christi Kirche Was wären wir ohne die Seeleute?/a>